Nutzerorientierte digitale Kommunikation von Compliance-Inhalten

Begleitung einer Studie der ZHAW Zürcher Hochschule Für Angewandte Wissenschaften

Die School of Management and Law (SML) der ZHAW zählt zu den führenden Bildungsinstitutionen für Wirtschaft und Wirtschaftsrecht in der Schweiz. Alle Programme sind wissenschaftlich fundiert, interdisziplinär und praxisorientiert.

Im Rahmen einer explorativen Fallstudie untersuchten wir gemeinsam mit der ZHAW und AGON PARTNERS, was die Erwartungen kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMUs), an eine digitale nutzerorientierte Kommunikation von Compliance-Inhalten sind.

    Leistungen
  • Erstellung einer Studie
  • Informationsgrafik
  • User Research
Stakeholder*innen in Compliance-Systemen

Zusammenfassung der Studienergebnisse

Während die richtige Compliance die Basis für eine nachhaltige und professionelle Entwicklung einer Organisation legt, schafft die Digitalisierung die Möglichkeit, die Fragestellungen der Compliance viel direkter und nachhaltiger innerhalb verantwortungsvoller Organisationen und deren Stakeholdergruppen zu kommunizieren, als dies bislang möglich war. Anstelle einer »Compliance für alle« können Inhalte personalisiert und mit Bezug auf die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen der NutzerInnen vermittelt werden.

Herangehensweise

Im Mittelpunkt der Studie standen die Bedürfnisse der Organisationen und ihrer Stakeholdergruppen im Hinblick auf die Präsentation und Nutzung von Compliance-Inhalten in digitalen Kommunikationskanälen, nicht aber die Inhalte selbst. Die der Studie zugrunde liegenden Daten wurden in Interviews mit Compliance-Expert*innen und -Anwender*innen sowie einem Design-Thinking-Workshop mit ausgewählten Compliance-Expert*innen gewonnen.

Dabei zeigte sich, dass die grösste Herausforderung einer nutzerorientierten digitalen Kommunikation von Compliance-Inhalten die stetig notwendige branchenspezifische, soziokulturelle und nutzerorientierte Übersetzung der sich laufend aktualisierenden Compliance-Inhalte ist. Die Hauptgründe dafür sind die Diversität der Stakeholder*innen innerhalb eines digitalen Compliance-Systems und deren unterschiedliche persönliche, branchenspezifische und strukturelle Bedürfnisse.

Übersetzung von Compliance-Inhalten

Lösungsebenen

Aus den Erkenntnisen konnten die folgenden drei Lösungsebenen abgeleitet werden:

1. Lösungsebene: Die Einbindung der Branchenverbände in die Entwicklung einer digitalen Compliance-Lösung für kleinere und mittlere Organisationen erlaubt es, die digitalen Compliance-Inhalte an die jeweiligen branchenspezifischen Bedürfnisse anzupassen.

2. Lösungsebene: Die Integration der automatisierten branchenspezifischen und soziokulturellen Übersetzungsleistung der im digitalen Compliance-System genutzten Inhalte schafft den notwendigen ökonomischen Mehrwert, dass das System von kleineren und mittleren Organisationen angenommen wird.

3. Lösungsebene: Compliance-Inhalte müssen innerhalb einer Organisation integrativ und iterativ weiterentwickelt werden können. Ein digitales Compliance-System muss also Innovations- und Feedback-Schleifen zulassen.

Ansprechpartner/-in
Christian Schlimok
Geschäftsführer
Lead Strategieberater
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    Partner/-innen
  • AGON PARTNERS
    Prof. Dr. Patrick L. Krauskopf
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